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Kosmologie: Zeitreisen, Quantenphysik und schwarze Löcher Samstag, 11. März 2017 19:33
Die Kosmologie ist ein interessantes Thema der Astronomie. Fragen nach dem Aufbau und Ursprung des Universums werden schon seit vielen Jahrhunderten gestellt und können inzwischen - zumindest teilweise - beantwortet werden. Mit...
First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...
M3: Kugelsternhaufen visuell Sonntag, 04. Juni 2017 23:06
Zwischen den beiden Sternbildern Haar der Berenike und Bärenhüter befindet sich der helle und prachtvolle Kugelsternhaufen M3. Mit dem Telrad-Sucher bewege ich das Teleskop auf die in der Sternkarte markierte Position östlich...
Sonnenfotografie mit dem Newton-Teleskop Sonntag, 17. Mai 2015 21:37
Am Nachmittag bleibt etwas Zeit für die Sonnenbeobachtung. Ich betrachte zunächst freisichtig durch eine ND5-Schutzfilterbrille die Sonne und kann bereits zwei kleine Sonnenflecken direkt beobachten. Das Teleskop wird für einen...
Gedicht und Malerei: Astronomie in der Kunst Sonntag, 24. Mai 2015 19:15
Neulich wurde ich auf das Gedicht "Die Sternseherin Lise" von Matthias Claudius aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich das vielleicht in den Blog aufnehmen könnte. Das Gedicht beschreibt schließlich auch eine Sternenbeobachtung...
Tabulae Caelestes: Historische Sternenforschung Donnerstag, 04. Januar 2018 21:37
Vor mir liegt eine bald hundert Jahre alte Ausgabe der Tabulae Caelestes. Das antiquarische Buch gibt Einblicke in den historischen Stand der damaligen Forschung und lässt Geschichte lebendig werden. Gelegentlich stöbere ich...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Orion: Emissionsnebel und Meteor Freitag, 30. Dezember 2016 17:39
Mit dem Teleskop habe ich neulich den Orionnebel M42 beobachtet. Als Nachtrag zu der letzten Beobachtung habe ich noch eine Zeichnung der Beobachtung mit geringerer Vergrößerung gemacht, welche die Sternenumgebung einbezieht....
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Deep-Sky-Tip: Kugelsternhaufen M92 Donnerstag, 13. Juli 2017 21:00
Der Kugelsternhaufen M92 befindet sich ebenfalls wie M13 im Sternbild Herkules, ist jedoch etwas schwieriger zu finden. Visuell wie fotografisch lohnt sich der Besuch von Messier 92.

Zeichnung Orionnebel M42

Messier 42: Der Emmissionsnebel im Sternbild Orion bei fst = 3,0 magMessier 42: Der Emmissionsnebel im Sternbild Orion bei fst = 3,0 magIch beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe Vergrößerung und die Beobachtung der Huygens-Region im Zentrum des Orionnebels.

Die frühe Dunkelheit des Winters erlaubt eine Beobachtung in den frühen Abendstunden, doch das Teleskop benötigt vorher aufgrund des großen Temperaturunterschiedes etwa eine Stunde, um auszukühlen. Danach ist das Bild im Okular etwas ruhiger und ich kann an dem 102/1300 MAK mit dem 6 mm Okular die maximale Vergrößerung nutzen. Die Trapezsterne sind mit 4 Einzelsternen erkennbar, die zwei weiteren Komponenten sind nicht eindeutig auszumachen und bleiben unsichtbar.

Die Beobachtungsumgebung ist heute sehr hell und durch starkes Streulicht und die allgemeine Himmelsaufhellung zeigen sich nur die hellen Regionen des Orionnebels. Ich probiere den Einsatz eines UHC-Filters aus und beobachte mit und ohne Filter bei verschiedenen Okularbrennweiten. Schließlich beobachte ich weiter ohne UHC-Filter und schirme das Okular seitlich mit den Händen gegen das Streulicht ab, da dies heute das beste Ergebnis liefert. Ein Beobachtungstuch hat hierbei auch schon geholfen, doch leider ist gerade keines vorhanden.

Die Beobachtung halte ich in einer Zeichnung fest. Die Sternenumgebung und den Nebel skizziere ich am Teleskop und kann diese später nachzeichnen und bearbeiten.