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Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Kraterbeobachtung 3 Tage vor Vollmond Freitag, 19. Mai 2017 17:29
Der Mond ist zu 95 % beleuchtet und ich beobachte mit dem katadioptrischen Teleskop die Krater in der Nähe des Terminators. Visuell und auch auf dem per Video gewonnenen Bild lassen sich einige Einzelheiten der Mondlandschaft...
Astrofotografie: Plejaden M45 Mittwoch, 04. Januar 2017 14:42
Das Teleskop und die Nachführung läuft gut an diesem Abend und ich möchte die Zeit noch für weitere Objekte nutzen. Auch die Plejaden können mit dieser Konfiguration aufgenommen werden. Mit der kurzen Belichtungszeit sind um...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Astrofotografie mit der DSLR Samstag, 23. Januar 2016 18:43
Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) ist der Einstieg in die Astrofotografie gar nicht so schwierig: Falls bereits eine DLSR vorhanden ist, kann die Spiegelreflexkamera mit dem entsprechenden Adapter für erste...
Mondfoto mit dem 102/1300 MAK Dienstag, 19. April 2016 10:18
Der Mond ist in einer klaren Nacht vom Fenster aus zu sehen und die gute Gelegenheit soll spontan für ein Mondfoto mit dem 102/1300 MAK genutzt werden. Das kompakte Teleskop ist zwar schnell aufgebaut, aber für eine lange...
Vollmond: Beobachtung freisichtig Donnerstag, 29. März 2018 18:03
Die Nächte mit Vollmond sind zur Zeit frostig und mit -10°C nicht sehr einladend für eine lange Beobachtung unter freiem Himmel. Eine Deep-Sky-Beobachtung ist durch den hellen Vollmond ohnehin eher ungünstig, also bleibt als...
Universe2go: Das Planetarium für unterwegs Samstag, 05. Dezember 2015 19:22
Das Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Fernglas: Schneller Blick zum Himmel Dienstag, 03. Oktober 2017 20:12
Am Abend schaue ich noch einmal aus dem Dachbodenfenster. Der Himmel ist klar und mit dem Fernglas lohnt sich ein kurzer Spaziergang über den Himmel. Von dem Südfenster blicke ich nach rechts Richtung Westen auf das Sternbild...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...

Galaxiensuche im Virgohaufen

Teil des Virgohaufen mit M90, M89 und M58: 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 34 x 30 Sek., ISO 800Teil des Virgohaufen mit M90, M89 und M58: 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 34 x 30 Sek., ISO 800Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien sichtbar. Ich mache zur späteren Auswertung eine Fotografie der Himmelsregion und bin gespannt, welche Galaxien sichtbar werden.

Während der Auskühlzeit des Teleskops sehe ich mir mit dem 10x50 Fernglas den Aufsuchpfad zum Virgohaufen an: Vom leicht auffindbaren Stern Denebola an der Ostseite des Sternbildes Löwe wandere ich weiter östlich bis zum großen „T“. Die helle Struktur in Form des Buchstaben „T“ ist ein hilfreicher Asterismus bei der Orientierung und ist umgeben von M98 und M100, sowie M99 an der Mitte. Wird der obere T-Strich verlängert, führt dieser in Richtung M84, M86 und M87 im Zentrum der Galaxienregion. Allerdings sind die Galaxien im Fernglas bei fst=4,4 mag noch unsichtbar. Doch ein Schwenk in Richtung Zenit führt von dort aus auf etwa 60° Höhe zu Melotte 111, dessen Sterne ein sehr schönes Objekt für ein Fernglas bilden und für eine Zwischenbeobachtung willkommen sind.

Ich wechsele auf das 150/750 mm Newton-Teleskop und suche im 32 mm Okular wieder Denebola und das große „T“ auf, welches auch bereits im Sucher erkennbar ist. Auch mit dem Teleskop sind die gesuchten Objekte heute schwierig und nicht eindeutig erkennbar. Ich stelle eine Sektion des Virgohaufens im Zentrum des Gesichtsfeldes ein und tausche das Okular gegen die DSLR-Kamera. Auf den ersten nachgeführten Aufnahmen sind bereits einige der vorher unsichtbaren Galaxien erkennbar. Die an diesem Abend erstellte Serie werde ich später genauer auswerten.

Nach dem Stacking der Bilder habe ich ein Ergebnis, welches eine nachträgliche Analyse des Sterngebietes ermöglicht. Da keine Flats gemacht wurden, ist die Bildausleuchtung allerdings etwas unregelmäßig und wird noch einmal per Bildbearbeitung korrigiert. Die gewünschten Objekte sind jedoch erkennbar und können mit einer detaillierten Sternenkarte, wie dem TriAtlas C-Set, abgeglichen werden. Auf der Seite astrometry.net ist nach den Bedingungen des Seitenbetreibers auch eine automatische Vermessung und Identifikation der Aufnahmeregion möglich. Diese liefert weitere interessante Details zur Aufnahme und den sichtbaren Objekten.