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Messier 45: Astrofotografie der Plejaden Sonntag, 03. Dezember 2017 21:59
Der offene Sternhaufen Messier 45 ist in dieser Beobachtungsnacht ein weiteres Ziel meiner fotografierten Objekte mit dem 6“ Newton-Teleskop. Das von vielen Astrofotografien bekanntes Objekt benötigt für die Abbildung der...
Mondsichel mit Venus Montag, 26. Dezember 2016 18:31
Anfang des Monats konnte ich bei einem Spaziergang unter freiem Himmel die schmale Mondsichel des zunehmenden Mondes zusammen mit dem Planeten Venus beobachten. Die Himmelskörper zeigten sich als nah stehendes Duo am...
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch Samstag, 16. September 2017 16:53
Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar...
Strudelgalaxie M51 fotografieren Dienstag, 06. Juni 2017 22:03
Die Galaxie Messier 51 steht gegen 1 Uhr morgens in Zenitnähe und die Himmelsqualität ist für meinen Standort gut. Die Nachführung des Teleskops erlaubt längere Einzelbelichtungen und ermöglicht eine Aufnahme von M51 mit der...
Astrofoto: Orionnebel M42 Donnerstag, 05. März 2015 23:10
Ich starte einen neuen Anlauf zum Astrofoto des Orionnebels. Die Bedingungen heute sind ganz gut bei 5 °C, trockener Luft und nur leichtem Wind. Bei der Einnordung hilft ein neuer Polsucher, auch wenn dieser noch nicht optimal...
Kassiopeia: Sternbildfotografie ohne Teleskop Sonntag, 19. April 2015 22:00
Mit einer DSLR-Kamera und einem 50 mm Objektiv mache ich eine Aufnahme vom Sternbild Kassiopeia zur Übersicht. Auf dem Bild der Himmelsregion sind in der 1:1 Ansicht der 16 Megapixel-Aufnahme die zuvor mit dem Fernglas...
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Universe2go: Der praktische Einsatz Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Nach der ersten Kalibrierung der Sichtbrille funktioniert die Erkennung der Sternenposition tadellos und ist ausreichend feinfühlig handhabbar. Das Programm bietet verschiedene Modi zum ersten Kennenlernen des Himmels bis zur...
Planetenbeobachtung: Saturn mit kleinem Teleskop Sonntag, 16. August 2015 22:48
Deep-Sky-Beobachtungen sind mir leider trotz des erhofften dunklen Standorts aufgrund der vorhandenen Himmelshelligkeit nicht möglich. Die örtliche Straßenbeleuchtung und die noch immer ungünstige Mondphase schaffen zwar keinen...
Merkurtransit: Blick auf Merkur visuell Donnerstag, 26. Mai 2016 10:18
Der Merkurtransit ist trotz Bewölkung "im Kasten". Ich freue mich, dass es doch noch geklappt hat und nachdem die geplanten Aufnahmen auf der Speicherkarte sind, setze ich noch das 6 mm und 9 mm Okular für die visuelle...

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit