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Tagbeobachtung: Sonnenfleckenregion AR 12473 Donnerstag, 31. Dezember 2015 18:40
Die milden Temperaturen in diesem Dezember sorgen für eher diesige Herbstnächte als für ein klares Winterwetter. Während die Nächte nahezu immer mit Hochnebel verschleiert sind, kann sich am Tage gelegentlich die Sonne...
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
M3: Kugelsternhaufen visuell Sonntag, 04. Juni 2017 23:06
Zwischen den beiden Sternbildern Haar der Berenike und Bärenhüter befindet sich der helle und prachtvolle Kugelsternhaufen M3. Mit dem Telrad-Sucher bewege ich das Teleskop auf die in der Sternkarte markierte Position östlich...
Aprilwetter mit Ostermond und Sternhaufen Sonntag, 12. April 2015 21:48
Das Wetter im April zeigt auch diesmal seine launische Seite und präsentiert Sonne und Regen in schnellem Wechsel. Der osterbedingte Vollmond nähert sich, doch an der Küste lassen sich in Blickrichtung Norden Objekte für die...
Kugelsternhaufen: M13 beobachten Dienstag, 28. Juni 2016 09:56
Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten...
Sternbilder beobachten am Morgen Dienstag, 27. Januar 2015 21:27
Abends zeigt sich der Himmel noch wolkenverhangen, aber der Wetterbericht hat für die frühen Morgenstunden eine klare Nacht vorhergesagt. Da im Winter die Sonne erst spät aufgeht, bietet der Himmel Frühaufstehern bereits...
Gedicht und Malerei: Astronomie in der Kunst Sonntag, 24. Mai 2015 19:15
Neulich wurde ich auf das Gedicht "Die Sternseherin Lise" von Matthias Claudius aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich das vielleicht in den Blog aufnehmen könnte. Das Gedicht beschreibt schließlich auch eine Sternenbeobachtung...
Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Test am Mond: Farbfilter vs. Farbfehler Donnerstag, 17. November 2016 22:23
Es ist zwei Tage vor Vollmond. Gerade habe ich einige Okulare und Filter nach den letzten Beobachtungsnächten reinigen müssen und möchte noch einen kurzen Test am Teleskop machen. In der Dämmerung steht der Vollmond an einem...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
Orionnebel fotografieren mit der DSLR Montag, 10. April 2017 23:04
In den letzten Nächten konnte ich den Orionnebel M42 bereits einmal mit kurzen Einzelbelichtungen fotografieren und ein Summenbild erstellen. Zusammen mit weiteren Aufnahmen dieser Wintersaison addiere ich die Ergebnisse...
Orion: Emissionsnebel und Meteor Freitag, 30. Dezember 2016 17:39
Mit dem Teleskop habe ich neulich den Orionnebel M42 beobachtet. Als Nachtrag zu der letzten Beobachtung habe ich noch eine Zeichnung der Beobachtung mit geringerer Vergrößerung gemacht, welche die Sternenumgebung einbezieht....

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.