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Fernglas: Schneller Blick zum Himmel Dienstag, 03. Oktober 2017 20:12
Am Abend schaue ich noch einmal aus dem Dachbodenfenster. Der Himmel ist klar und mit dem Fernglas lohnt sich ein kurzer Spaziergang über den Himmel. Von dem Südfenster blicke ich nach rechts Richtung Westen auf das Sternbild...
Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
Helle Sommernächte: Ohne Teleskop beobachten Sonntag, 28. Juni 2015 22:01
Die Nächte im Sommer sind kurz, denn die Sonne geht spät unter und früh wieder auf. Wenn die Sonne zu flach unter der Horizontlinie durchgeht, fehlt die astronomische Dämmerung und es wird nicht mehr ganz dunkel. Durch...
Tagbeobachtung: Sonnenfleckenregion AR 12473 Donnerstag, 31. Dezember 2015 18:40
Die milden Temperaturen in diesem Dezember sorgen für eher diesige Herbstnächte als für ein klares Winterwetter. Während die Nächte nahezu immer mit Hochnebel verschleiert sind, kann sich am Tage gelegentlich die Sonne...
Saturn: Ringsystem und Mond Titan Freitag, 08. September 2017 21:20
Aus dem Dachbodenfenster beobachte ich mit dem 4-Zöller Maksutov Teleskop den Planeten Saturn. Das Ringsystem ist gut sichtbar und weit geöffnet. Der schnelle Blick aus dem Dachbodenfenster erlaubt eine Vergrößerung von maximal...
First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Astrofoto: Orionnebel M42 Donnerstag, 05. März 2015 23:10
Ich starte einen neuen Anlauf zum Astrofoto des Orionnebels. Die Bedingungen heute sind ganz gut bei 5 °C, trockener Luft und nur leichtem Wind. Bei der Einnordung hilft ein neuer Polsucher, auch wenn dieser noch nicht optimal...
Teleskop und Fernglas: Objekte für kleine Öffnungen Sonntag, 16. November 2014 21:47
Heute habe ich zur Beobachtung zwei leichte Instrumente mit kleiner Öffnung ausgewählt, da leider nur wenig Zeit für die Beobachtung bleibt und nicht lange aufgebaut werden kann. Doch auch für kleine Öffnungen hält der...
Offene Sternhaufen bei Himmelsaufhellung Donnerstag, 09. Oktober 2014 12:26
In dieser Nacht zeigt sich der Himmel noch etwas heller als üblich: Nachtarbeit im Industriegebiet und ein Freiluftkonzert in der Nähe sorgen für eine zusätzliche Himmelsaufhellung. Dies macht die Himmelsbeobachtung zwar...
Milchstraße, Perseiden und Nordamerikanebel Sonntag, 21. August 2016 19:57
In diesem Sommer bietet sich für mich an der Küste ein ungewohnt dunkler Standort mit einer mondlosen Nacht. Um 1.00 Uhr beginne ich die Beobachtung und kann mit bloßem Auge die Milchstraße und den sehr sternenreichen Himmel...

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.