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Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
Sternbild Auriga: Sternhaufen mit Asterismus Samstag, 10. Februar 2018 17:24
Mitten in der Woche sorgt ein Hochdruckgebiet für sternklare Nächte. Das 10x50 Fernglas ist das ideale Instrument für einen kurzen Beobachtungsabend. Das Sternbild Auriga steht günstig und zeigt interessante Objekte für das...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Leo Triplett: Galaxienhaufen im Löwen Mittwoch, 24. Mai 2017 22:13
Das nächste Objekt der Galaxiensuche ist das Leo-Triplett. Die Dreiergruppe mit den beiden helleren Messier-Objekten M65 und M66, sowie NGC 3628 ist leicht in der Nähe des hellen Sterns Chertan, sowie 73 Leonis im Sternbild...
Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
Sonnenfotografie mit dem Newton-Teleskop Sonntag, 17. Mai 2015 21:37
Am Nachmittag bleibt etwas Zeit für die Sonnenbeobachtung. Ich betrachte zunächst freisichtig durch eine ND5-Schutzfilterbrille die Sonne und kann bereits zwei kleine Sonnenflecken direkt beobachten. Das Teleskop wird für einen...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
Test am Mond: Farbfilter vs. Farbfehler Donnerstag, 17. November 2016 22:23
Es ist zwei Tage vor Vollmond. Gerade habe ich einige Okulare und Filter nach den letzten Beobachtungsnächten reinigen müssen und möchte noch einen kurzen Test am Teleskop machen. In der Dämmerung steht der Vollmond an einem...
Gewitter: Blitze mit der DSLR fotografieren Samstag, 12. September 2015 23:29
Das gute Wetter der letzten Tage hat ein Ende und Gewitter sorgen am Abend für Abkühlung. Die Beobachtung der Sterne ist für diesen Abend erst mal nicht möglich, doch die aufziehenden Wolken bieten ein weiteres interessantes...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.