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Mondtransit: Ganymed mit Schattenwurf auf Jupiter Dienstag, 08. Mai 2018 20:59
Der Jupitermond Ganymed zieht ein paar Tage vor der Jupiteropposition vor dem Gasriesen vorbei und wirft dabei seinen Schatten auf den Planeten. Ich beobachte das Ereignis mit zwei kleinen Refraktoren von der Dachsternwarte aus.
Jupiter: Beobachtung mit Farbfilter Sonntag, 07. Mai 2017 15:53
Während der Jupiteropposition beobachte ich mit dem 102/1300 mm Teleskop den Planeten. Mit verschiedenen Filtern probiere ich eine Verbesserung der Beobachtung. Auch fotografisch kann ich Jupiter festhalten.
Orionnebel fotografieren mit stehender Kamera Sonntag, 01. Februar 2015 19:24
Der Orionnebel (M42) zählt wohl zu den schönsten und meistfotografierten Himmelsobjekten. Der helle Emissionsnebel ist bei fast jeder Himmelsqualität leicht zu beobachten und bietet zusätzlich bereits mit einfacher...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen Montag, 09. November 2015 19:26
Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein...
Mondfinsternis 2015: Roter Supermond Dienstag, 29. September 2015 22:11
Die totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden des 28.09.2015 bietet ein zweifach besonderes Himmelsschauspiel: Der Mond färbt sich kupferrot während der Kernschattenphase und steht außerdem im Perigäum, dem erdnahen...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Leo Triplett: Galaxienhaufen im Löwen Mittwoch, 24. Mai 2017 22:13
Das nächste Objekt der Galaxiensuche ist das Leo-Triplett. Die Dreiergruppe mit den beiden helleren Messier-Objekten M65 und M66, sowie NGC 3628 ist leicht in der Nähe des hellen Sterns Chertan, sowie 73 Leonis im Sternbild...
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...
Cygnus Sternenfeld: 31 und 30 Cyg Donnerstag, 04. Januar 2018 21:53
Mit dem 150/750 Newtonteleskop fotografiere ich ein paar Sternenfelder. Im Sternbild Schwan nehme ich die Region um die beiden helleren Sterne 31 und 30 Cygni auf. Westlich von Deneb, dem hellen alpha-Stern des Sternbildes,...
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
Plejaden und Planeten: Mit dem Fernglas unterwegs Dienstag, 10. Februar 2015 14:32
Der Winterhimmel hat mit den Plejaden einen weiteren Klassiker zu bieten, der für nahezu alle Beobachtungsinstrumente und astronomische Anwendungen geeignet ist. Ob rein visuell, mit dem Zeichenbrett oder der Kamera: Das...

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit