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Saturn: Ringsystem und Mond Titan Freitag, 08. September 2017 21:20
Aus dem Dachbodenfenster beobachte ich mit dem 4-Zöller Maksutov Teleskop den Planeten Saturn. Das Ringsystem ist gut sichtbar und weit geöffnet. Der schnelle Blick aus dem Dachbodenfenster erlaubt eine Vergrößerung von maximal...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Komet Lovejoy: Foto ohne Nachführung Montag, 12. Januar 2015 20:33
Als die Sturmwolken am letzten Wochenende den Blick auf den Kometen C/2014 Q2 (Lovejoy) endlich freigeben, nutze ich die mondlosen Stunden für die visuelle Beobachtung mit dem 10x50 Fernglas und 80/400 Refraktor, aber auch für...
Sonnenfotografie mit dem Newton-Teleskop Sonntag, 17. Mai 2015 21:37
Am Nachmittag bleibt etwas Zeit für die Sonnenbeobachtung. Ich betrachte zunächst freisichtig durch eine ND5-Schutzfilterbrille die Sonne und kann bereits zwei kleine Sonnenflecken direkt beobachten. Das Teleskop wird für einen...
Deep Sky: Galaxiensuche mit dem Newtonteleskop Mittwoch, 31. Januar 2018 20:52
Mit dem 254/1200 Newtonteleskop bin ich auf Galaxiensuche. Das Teleskop steht seit über drei Stunden zur Temperaturanpassung im Außenbereich. Nach dem Transport zur Beobachtungsposition erlaubt die Dobsonmontierung eine...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
Filtertest: Leuchtstoffröhre im Handspektroskop Samstag, 13. Dezember 2014 22:42
Mit einem Spektroskop können interessante Beobachtungen gemacht werden - auch wenn der bewölkte Himmel mal keine Teleskopnutzung zulässt. Lichtquellen geben ihre Zusammensetzung preis und auch die Wirkung von Nebelfiltern kann...
M41 bei Himmelsaufhellung Dienstag, 02. Mai 2017 22:02
Bei starker Himmelsaufhellung des Ruhrgebiets beobachte ich M41, den auch „Little Beehive“ genannten offenen Sternenhaufen. Sirius ist als hellster Stern des Himmels leicht zu finden und führt im Sternbild Großer Hund zu...
Malwettbewerb: Dein Bild im Weltraum Donnerstag, 04. Juni 2015 13:26
Die ESA untersucht mit dem Weltraumteleskop CHEOPS zukünftig Exoplaneten und erforscht diese bei dem Vorbeiziehen vor ihrem Heimatstern. Der 2017 startende Satellit wird 3000 Kinderzeichnungen zu diesem Thema mit dabei haben....
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...

102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung

Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der Situation anzupassen. Ein Vorteil des gewählten Teleskops ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Nach einem langen Tag kann ich nicht die ganze Nacht beobachten und möchte sofort starten.

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch (75 % r.F. bei Beobachtungsbeginn) und mit der sinkenden Temperatur am frühen Abend beschlagen die Oberflächen des Okularkoffers und des Teleskops schnell. Die Atmosphäre ist ebenfalls entsprechend diesig und heute stark aufgehellt durch Aktivitäten der nahen Industrie und Nachbarstädte. Die beiden einzigen Beobachtungsobjekte des Abends bleiben deshalb die nur im Kerngebiet beobachtbare Andromedagalaxie M31 und der Herkuleshaufen M13. Die Umgebungssterne werden nadelfein und ohne erkennbaren Farbfehler abgebildet und bieten einen schönes Ambiente. In dem 4-Zöller zeigt sich M13 mit einem 10 mm Weitwinkelokular als Nebelfleck mit einigen herausstehenden Einzelsternen.

Die azimutale Montierung AZ-3 ist unkompliziert und trägt den langen Refraktor problemlos. Die schnell aufgestellte Montierung hat kaum Rüstzeit und die Beobachtung kann sofort beginnen. Doch bei höherstehenden oder gar zenitnahen Objekten ist die Montierung nicht mehr stabil, wenn das Gewicht des außerhalb des Schwerpunkt liegenden Teleskops zu groß ist. Das Teleskop zieht in diesem Fall mit der Okularseite nach unten, da die Friktion der Montierung das Gewicht nicht halten kann. Als Folge läuft das Beobachtungsobjekt langsam aus dem Gesichtsfeld und lässt sich nicht einstellen.

Eine Lösung wäre ein Gegengewicht zum Ausgleich des Teleskops, wie bei meiner parallaktischen Montierung. Es reicht jedoch in dieser Kombination mit der azimutalen Montierung aus, den Refraktor möglichst kopflastig zu montieren, also die Prismenschiene so weit wie möglich nach vorne zu setzen. Der Refraktor lässt sich dann zusätzlich durch Verschieben in den Rohrschellen in die Balance bringen, um auch bei höherstehenden Objekten in der Waage zu bleiben. Mit dem gut 3 kg wiegenden Refraktor funktioniert die Montierung auf diese Weise mühelos und das Teleskop ist schnell einsatzbereit ohne Justage, Einnordung und Auskühlzeit. Auch wenn heute aufgrund der Himmelsqualität keine besonderen Neuentdeckung möglich sind, lohnt sich die Beobachtungsnacht in einer bequemen Beobachtungsposition, wie ich finde.