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Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
Deep Sky: Galaxiensuche mit dem Newtonteleskop Mittwoch, 31. Januar 2018 20:52
Mit dem 254/1200 Newtonteleskop bin ich auf Galaxiensuche. Das Teleskop steht seit über drei Stunden zur Temperaturanpassung im Außenbereich. Nach dem Transport zur Beobachtungsposition erlaubt die Dobsonmontierung eine...
Himmelsbeobachtung mit dem Fernglas und freisichtig Freitag, 09. Dezember 2016 17:53
Die Himmelsbeobachtung an Wochentagen ist für mich eine gute Gelegenheit, das klare Wetter in der Woche zu nutzen. Leider bleibt manchmal auch am Wochenende nur wenig Zeit, ein Teleskop aufzubauen oder am Freitag Abend ziehen...
M3: Kugelsternhaufen visuell Sonntag, 04. Juni 2017 23:06
Zwischen den beiden Sternbildern Haar der Berenike und Bärenhüter befindet sich der helle und prachtvolle Kugelsternhaufen M3. Mit dem Telrad-Sucher bewege ich das Teleskop auf die in der Sternkarte markierte Position östlich...
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
h+chi: Doppelsternhaufen im Perseus Sonntag, 28. September 2014 22:12
Das letzte Objekt dieser Sommernacht befindet sich im aufgehenden Sternbild Perseus. Um genau zu sein sind es zwei Objekte, die jedoch zusammen beobachtet werden können: Die offenen Sternhaufen h und chi Persei (NGC 884 und...
Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Milchstraße, Perseiden und Nordamerikanebel Sonntag, 21. August 2016 19:57
In diesem Sommer bietet sich für mich an der Küste ein ungewohnt dunkler Standort mit einer mondlosen Nacht. Um 1.00 Uhr beginne ich die Beobachtung und kann mit bloßem Auge die Milchstraße und den sehr sternenreichen Himmel...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...

102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung

Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der Situation anzupassen. Ein Vorteil des gewählten Teleskops ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Nach einem langen Tag kann ich nicht die ganze Nacht beobachten und möchte sofort starten.

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch (75 % r.F. bei Beobachtungsbeginn) und mit der sinkenden Temperatur am frühen Abend beschlagen die Oberflächen des Okularkoffers und des Teleskops schnell. Die Atmosphäre ist ebenfalls entsprechend diesig und heute stark aufgehellt durch Aktivitäten der nahen Industrie und Nachbarstädte. Die beiden einzigen Beobachtungsobjekte des Abends bleiben deshalb die nur im Kerngebiet beobachtbare Andromedagalaxie M31 und der Herkuleshaufen M13. Die Umgebungssterne werden nadelfein und ohne erkennbaren Farbfehler abgebildet und bieten einen schönes Ambiente. In dem 4-Zöller zeigt sich M13 mit einem 10 mm Weitwinkelokular als Nebelfleck mit einigen herausstehenden Einzelsternen.

Die azimutale Montierung AZ-3 ist unkompliziert und trägt den langen Refraktor problemlos. Die schnell aufgestellte Montierung hat kaum Rüstzeit und die Beobachtung kann sofort beginnen. Doch bei höherstehenden oder gar zenitnahen Objekten ist die Montierung nicht mehr stabil, wenn das Gewicht des außerhalb des Schwerpunkt liegenden Teleskops zu groß ist. Das Teleskop zieht in diesem Fall mit der Okularseite nach unten, da die Friktion der Montierung das Gewicht nicht halten kann. Als Folge läuft das Beobachtungsobjekt langsam aus dem Gesichtsfeld und lässt sich nicht einstellen.

Eine Lösung wäre ein Gegengewicht zum Ausgleich des Teleskops, wie bei meiner parallaktischen Montierung. Es reicht jedoch in dieser Kombination mit der azimutalen Montierung aus, den Refraktor möglichst kopflastig zu montieren, also die Prismenschiene so weit wie möglich nach vorne zu setzen. Der Refraktor lässt sich dann zusätzlich durch Verschieben in den Rohrschellen in die Balance bringen, um auch bei höherstehenden Objekten in der Waage zu bleiben. Mit dem gut 3 kg wiegenden Refraktor funktioniert die Montierung auf diese Weise mühelos und das Teleskop ist schnell einsatzbereit ohne Justage, Einnordung und Auskühlzeit. Auch wenn heute aufgrund der Himmelsqualität keine besonderen Neuentdeckung möglich sind, lohnt sich die Beobachtungsnacht in einer bequemen Beobachtungsposition, wie ich finde.