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Fernglasobjekte in Fuhrmann, Stier und Zwillinge Montag, 29. Dezember 2014 15:02
Nach einer langen Wolkenpause ist der Himmel plötzlich klar. Dies wird sich jedoch bald wieder ändern und das Fernglas erlaubt die spontane Beobachtung des Sternenhimmels, auch wenn nur eine halbe Stunde Zeit bleibt. Das...
45 Jahre Mondlandung Montag, 21. Juli 2014 02:56
Vor 45 Jahren betraten Menschen zum ersten Mal den Mond. Mit der Social-Media-Kampagne #Apollo45 erinnert der damalige Astronaut Buzz Aldrin an das Jubiläum und bringt Zeitzeugen des Ereignisses zusammen.
Astrofotografie mit der DSLR Samstag, 23. Januar 2016 18:43
Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) ist der Einstieg in die Astrofotografie gar nicht so schwierig: Falls bereits eine DLSR vorhanden ist, kann die Spiegelreflexkamera mit dem entsprechenden Adapter für erste...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Helle Sommernächte: Ohne Teleskop beobachten Sonntag, 28. Juni 2015 22:01
Die Nächte im Sommer sind kurz, denn die Sonne geht spät unter und früh wieder auf. Wenn die Sonne zu flach unter der Horizontlinie durchgeht, fehlt die astronomische Dämmerung und es wird nicht mehr ganz dunkel. Durch...
Offene Sternhaufen bei Himmelsaufhellung Donnerstag, 09. Oktober 2014 12:26
In dieser Nacht zeigt sich der Himmel noch etwas heller als üblich: Nachtarbeit im Industriegebiet und ein Freiluftkonzert in der Nähe sorgen für eine zusätzliche Himmelsaufhellung. Dies macht die Himmelsbeobachtung zwar...
Orion: Emissionsnebel und Meteor Freitag, 30. Dezember 2016 17:39
Mit dem Teleskop habe ich neulich den Orionnebel M42 beobachtet. Als Nachtrag zu der letzten Beobachtung habe ich noch eine Zeichnung der Beobachtung mit geringerer Vergrößerung gemacht, welche die Sternenumgebung einbezieht....
M99: Galaxiensuche bei Dämmerung Dienstag, 25. Juli 2017 10:43
Jahreszeitlich bedingt gibt es nur noch die nautische Dämmerung, da die Sonne in der Nacht nicht mehr tief genug unter den Horizont sinkt. Ich versuche dennoch ein paar Galaxien zu beobachten und suche zunächst den...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
Universe2go: Das Planetarium für unterwegs Samstag, 05. Dezember 2015 19:22
Das Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert...

Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR

Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich. Eine DSLR ist keine optimale Kamera für die Planetenfotografie, doch auch mit dieser Konfiguration kann eine Aufnahme des Gasriesen gemacht werden.

Ich beobachte Jupiter mit dem 10 mm UWA Okular bei 130-facher Vergrößerung. Das 4“-Teleskop zeigt ein scharfes Bild des Planeten und Details in den Wolkenbändern sind zu erkennen, sowie die 4 Galileischen Monde, die auf einer Linie um den Planeten angeordnet sind. Ich beobachte die zwei Hauptwolkenbänder intensiv mit dem 10 mm Okular ohne Farbfilter und stelle das Bild an den feinen punktförmigen Monden exakt scharf. Bei intensiver Beobachtung werden strukturelle Details der Wolkenoberfläche erkennbar, der GRF ist bei der heutigen Planetenposition nicht sichtbar. Durch die bequeme Einblickposition und das 90°-Prisma kann im Sitzen beobachtet werden und mit abgedecktem zweiten Auge ist eine längere Beobachtung in dem großen Gesichtsfeld möglich.

Ich wechsele erst auf ein 9 und dann auf ein 6 mm Okular. Je nach Einblick und Jupiterposition zeigen sich jedoch Reflektionen im Gesichtsfeld und machen die Beobachtung etwas weniger angenehm. Mit 6 mm ist auch die maximale Vergrößerung erreicht, die noch einmal eine konzentrierte Beobachtung der Wolkenbänder ermöglicht.

Mit der DSLR mache ich zum Abschluss der Beobachtung noch ein Foto: Da die Planetenabbildung auf dem Sensor der Spiegelreflexkamera recht klein ist, verdopple ich die 1.300 mm Brennweite des MAK mit einer 2-fach Barlowlinse. Ich nehme einige Videosequenzen auf, um aus den besten Einzelbildern später ein Summenbild zu errechnen. Die 2.600 mm Brennweite entsprechende Abbildung erlaubt den visuellen Eindruck mit der vorhandenen Ausstattung festzuhalten.