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Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Universe2go: Der praktische Einsatz Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Nach der ersten Kalibrierung der Sichtbrille funktioniert die Erkennung der Sternenposition tadellos und ist ausreichend feinfühlig handhabbar. Das Programm bietet verschiedene Modi zum ersten Kennenlernen des Himmels bis zur...
Planetenbeobachtung: Saturn mit kleinem Teleskop Sonntag, 16. August 2015 22:48
Deep-Sky-Beobachtungen sind mir leider trotz des erhofften dunklen Standorts aufgrund der vorhandenen Himmelshelligkeit nicht möglich. Die örtliche Straßenbeleuchtung und die noch immer ungünstige Mondphase schaffen zwar keinen...
Andromedagalaxie: Fotoversuche an M31 Sonntag, 26. Oktober 2014 17:35
Die Himmelshelligkeit beschränkt die Objektauswahl, jedoch versuche ich trotz der Bedingungen mal ein paar Fotos von M31. Die helle und große Nachbargalaxie steht zwar günstig und ist normalerweise mit jedem Instrument...
Milchstraße, Perseiden und Nordamerikanebel Sonntag, 21. August 2016 19:57
In diesem Sommer bietet sich für mich an der Küste ein ungewohnt dunkler Standort mit einer mondlosen Nacht. Um 1.00 Uhr beginne ich die Beobachtung und kann mit bloßem Auge die Milchstraße und den sehr sternenreichen Himmel...
Starhopping zum Weihnachtsbaumhaufen NGC 2264 Sonntag, 23. April 2017 18:20
Mit dem kleinen 80/400 Refraktor mache ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsbaumhaufen. Der offene Sternhaufen im Sternbild Einhorn ist nicht leicht zu finden, denn an meinem Beobachtungsstandort ist das Sternbild bei den...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Kosmologie: Zeitreisen, Quantenphysik und schwarze Löcher Samstag, 11. März 2017 19:33
Die Kosmologie ist ein interessantes Thema der Astronomie. Fragen nach dem Aufbau und Ursprung des Universums werden schon seit vielen Jahrhunderten gestellt und können inzwischen - zumindest teilweise - beantwortet werden. Mit...
Uranus mit dem 10x50 Fernglas Sonntag, 26. Februar 2017 11:38
Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt...
M42: Orionnebel als Fotomotiv Dienstag, 24. Januar 2017 19:42
Nach den letzten Fotoobjekten folgt noch die Aufnahme des Orionnebels. Das farblich ansprechende Nebelgebiet kann ebenfalls mit der verhältnismäßig einfachen Ausstattung festgehalten werden.
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Kraterbeobachtung 3 Tage vor Vollmond Freitag, 19. Mai 2017 17:29
Der Mond ist zu 95 % beleuchtet und ich beobachte mit dem katadioptrischen Teleskop die Krater in der Nähe des Terminators. Visuell und auch auf dem per Video gewonnenen Bild lassen sich einige Einzelheiten der Mondlandschaft...

Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch

Merkur vor der Sonne, 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, ND5 Filter (80 mm), Pentax K-500, 73 x 1/30 Sek., ISO 400Merkur vor der Sonne, 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, ND5 Filter (80 mm), Pentax K-500, 73 x 1/30 Sek., ISO 400Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne vorbeiziehenden Planeten Merkur beobachten zu können. Doch nach bisher fünf klaren Tagen zieht pünktlich ausgerechnet jetzt die angekündigte Bewölkung auf. Mit Geduld gelingt es schließlich doch, eine Wolkenlücke zu finden und das Ereignis zu dokumentieren.

Für die sichere Beobachtung der Sonne verwende ich einen Folienfilter in einer Fassung mit einem Durchmesser von 80 mm. Ich verwende für die Beobachtung das Maksutov-Teleskop, da es über die größte Brennweite in meinem Teleskopbestand verfügt und damit für die fotografische Dokumentation des kleinen Planeten geeigneter ist. Das Newton-Teleskop steht ebenfalls mit Sonnenfilter auf Warteposition, doch ich bleibe lieber am betriebsbereiten Maksutov-Teleskop, um nicht durch den zwischenzeitlichen Aufbau einen guten Moment zu verpassen.

Die noch zu dichte Wolkendecke erlaubt nur einen verwaschenen Blick auf die Sonne ohne erkennbare Details. Auf dem Satellitenbild kündigt sich jedoch eine schmale Wolkenlücke an, die bald über meinen Standort ziehen soll. Tatsächlich behält die Vorhersage nach einiger Wartezeit Recht und der aufklarende Himmel erlaubt zunächst einen noch dunstigen, dann aber immer klarer werdenden und nahezu freien Blick auf die Sonne und Merkur. Mit bleiben gut 15 Minuten Sicht, die ich für Einzelaufnahmen mit höherer Auflösung und Videos nutze, um daraus später Summenbilder zu errechnen. Dabei schließe ich die Kamera zum einen direkt an das Teleskop an, zum anderen verwende ich zusätzlich eine 2-fach Barlowlinse. (Fortsetzung folgt...)