Diese Website benutzt Cookies, um die volle Funktionalität bieten zu können. Mit der Nutzung unserer Internetseiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies einsetzen.

Previous Next
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Kosmologie: Zeitreisen, Quantenphysik und schwarze Löcher Samstag, 11. März 2017 19:33
Die Kosmologie ist ein interessantes Thema der Astronomie. Fragen nach dem Aufbau und Ursprung des Universums werden schon seit vielen Jahrhunderten gestellt und können inzwischen - zumindest teilweise - beantwortet werden. Mit...
Jupiter und Mars mit dem Fernglas Samstag, 06. Januar 2018 09:27
In den Morgenstunden erlaubt eine Wolkenlücke einen Blick auf Jupiter und Mars. Die beiden Planeten stehen dicht genug beieinander, um gemeinsam im Gesichtsfeld des Fernglases beobachtet zu werden.
Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen Montag, 09. November 2015 19:26
Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Fernglas: Schneller Blick zum Himmel Dienstag, 03. Oktober 2017 20:12
Am Abend schaue ich noch einmal aus dem Dachbodenfenster. Der Himmel ist klar und mit dem Fernglas lohnt sich ein kurzer Spaziergang über den Himmel. Von dem Südfenster blicke ich nach rechts Richtung Westen auf das Sternbild...
Abendstimmung: Vollmondaufgang in den Bergen Sonntag, 19. Juli 2015 22:17
Auf Reisen finden Hobby-Astronomen manchmal bessere Bedingungen zur Himmelsbeobachtung als in der Heimat. Auch ich habe erwartungsvoll neben Fernglas und Kamera ein kleines Reiseteleskop dabei und freue mich auf eine gute...
Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
M64: Blackeye-Galaxie in Coma Berenices Mittwoch, 24. Mai 2017 23:07
Die Galaxie Messier 64 ist auch als Blackeye-Galaxie bekannt. Ich beobachte das interessante Objekt mit dem dunklen Stauband, welches zu dem Beinamen geführt hat. Auf einem Foto ist die Verdunkelung eines Bereichs in der Nähe...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
45 Jahre Mondlandung Montag, 21. Juli 2014 02:56
Vor 45 Jahren betraten Menschen zum ersten Mal den Mond. Mit der Social-Media-Kampagne #Apollo45 erinnert der damalige Astronaut Buzz Aldrin an das Jubiläum und bringt Zeitzeugen des Ereignisses zusammen.

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit