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Saturn: Ringsystem und Mond Titan Freitag, 08. September 2017 21:20
Aus dem Dachbodenfenster beobachte ich mit dem 4-Zöller Maksutov Teleskop den Planeten Saturn. Das Ringsystem ist gut sichtbar und weit geöffnet. Der schnelle Blick aus dem Dachbodenfenster erlaubt eine Vergrößerung von maximal...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Sonnenfinsternis 2015: SoFi fällt aus wegen Nebel Freitag, 20. März 2015 23:25
Der Nebel hält sich seit den frühen Morgenstunden hartnäckig und will sich entgegen der Ankündigung des Wetterberichtes einfach nicht auflösen. Wird die Sonnenfinsternis also eher zum Reinfall? Auffallend ungerecht ist die...
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...
Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
M99: Galaxiensuche bei Dämmerung Dienstag, 25. Juli 2017 10:43
Jahreszeitlich bedingt gibt es nur noch die nautische Dämmerung, da die Sonne in der Nacht nicht mehr tief genug unter den Horizont sinkt. Ich versuche dennoch ein paar Galaxien zu beobachten und suche zunächst den...
Offene Sternhaufen bei Himmelsaufhellung Donnerstag, 09. Oktober 2014 12:26
In dieser Nacht zeigt sich der Himmel noch etwas heller als üblich: Nachtarbeit im Industriegebiet und ein Freiluftkonzert in der Nähe sorgen für eine zusätzliche Himmelsaufhellung. Dies macht die Himmelsbeobachtung zwar...
Granatstern: M2-Stern fotografisch Montag, 20. November 2017 21:32
Vom rötlich leuchtenden Granatstern mache ich eine Aufnahme mit dem Teleskop und der Spiegelreflexkamera. Im „Haus“ des Kepheus ist im „Keller“ der Granatstern mittig unter den Hauptsternen sichtbar. Im Fernrohr zeigt sich...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Teleskop und Fernglas: Objekte für kleine Öffnungen Sonntag, 16. November 2014 21:47
Heute habe ich zur Beobachtung zwei leichte Instrumente mit kleiner Öffnung ausgewählt, da leider nur wenig Zeit für die Beobachtung bleibt und nicht lange aufgebaut werden kann. Doch auch für kleine Öffnungen hält der...
Aprilwetter mit Ostermond und Sternhaufen Sonntag, 12. April 2015 21:48
Das Wetter im April zeigt auch diesmal seine launische Seite und präsentiert Sonne und Regen in schnellem Wechsel. Der osterbedingte Vollmond nähert sich, doch an der Küste lassen sich in Blickrichtung Norden Objekte für die...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit